17. Februar 2010
Politik, Stadt und Bund sind sich einig: Auf der Pfaffendorfer Höhe muss sich etwas tun – Konzeption wird jetzt erarbeitet
Die Pfaffendorfer mögen ihren Stadtteil. Und doch gibt es auf der Höhe ein großes Gebiet mit Nachholbedarf: das “Franzosenviertel”. In den vergangenen Jahren war dort ein klarer Abwärtstrend zu erkennen. Doch das soll sich ändern.
KOBLENZ. Auf der Pfaffendorfer Höhe tut sich was: Eine überparteiliche Allianz will das als “Franzosensiedlung” bekannte Wohnquartier zu neuem Leben erwecken. Überparteilich: Das bedeutet eine Runde mit Teilnehmern von SPD, CDU, FDP und Grünen sowie der Stadt und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), die in den vergangenen zwei Jahren an der Frage gearbeitet haben, wie man dem schleichenden Verfall des fast 20 Hektar großen Areals entgegentreten kann. Und die Pläne für die nähere Zukunft erläutert eben diese Runde auch im Gespräch mit der RZ. Den ganzen Beitrag lesen »
31. Januar 2009
Hitzige Debatte im Stadtrat über “Wunschliste” von CDU und FDP
KOBLENZ. Zwar sind mit dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung noch viele offene Fragen verbunden, doch eins steht fest: Kommunen, die ihre Wünsche nicht frühzeitig äußern, werden am Ende wohl leer ausgehen. Genau deshalb drückt auch der Koblenzer Stadtrat aufs Tempo. Die jüngste Sitzung zeigte: Die Debatte über den möglichen Millionensegen ist derzeit recht hitzig. Den ganzen Beitrag lesen »
19. Januar 2009
Beschlussentwurf:
Der Stadtrat möge beschließen,
der Oberbürgermeister wird aufgefordert,
mit der Landesregierung dahingehend zu verhandeln, dass die Erhöhung der Kosten für den Bau des Bahnhaltepunktes „Stadtmitte“ in Höhe von 2,5 Mio. € nicht zu Lasten des BUGA-Haushaltes unter Wegfall von wichtigen Kernaufgaben vorgenommen wird.
Folglich muss das Gesamtvolumen – hier der finanzielle Einsatz des Landes – zwingend erhöht werden.
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19. Januar 2009
Beschlussentwurf:
Der Stadtrat möge beschließen,
- Die Verwaltung wird aufgefordert, eine Liste der möglichen Projekte zur Finanzierung im Rahmen des Konjunkturpaketes II mit dem Stadtrat zu erarbeiten.
- In dieser Projektliste sollten vorbehaltlich der weiteren Bearbeitung folgende Maßnahmen aufgenommen werden:
- Ausbau der Nordtangente
- Ausbau der Infrastruktur an der A 61
- Fortführung Kurt-Schumacher-Brücke/Anbindung an die Beatusstraße
- Schienenhaltepunkt Goldgrube/Rauental
- Generalsanierung Schulzentrum Karthause, inklusive Sporthalle und Schwimmbad
- Hallenbad
- Die Verwaltung wird aufgefordert, unmittelbar mit dem Land und der Aufsichtsbehörde die Rahmenbedingungen zur Förderung der Maßnahmen durch das Konjunkturpaket II zu klären.
- Der Stadtrat stellt fest, dass dieser davon ausgeht, dass es nicht im Sinne des Konjunkturpakets II ist, z. B. die Maßnahmen Bundesgartenschau 2011 und Sanierungsgebiet Zentralplatz und angrenzende Bereiche diesem Programm zuzuordnen.
- Die Verwaltung wird aufgefordert, den Stadtrat stets unverzüglich über den einzelnen Fortgang der Entwicklung in dieser Angelegenheit schriftlich zu unterrichten.
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05. Juli 2008
Zentralplatz und Co.: Was steht an in Koblenz? Eine Zusammenstellung könnte Klarheit bringen – Verwaltung sieht große Probleme bei der Umsetzung
Zentralplatz, Buga, Neubau Schwimmbad, Schienenhaltepunkt Mitte, Brückensanierungen, Stadionneubau: Die Liste der Projekte, die in Koblenz diskutiert und geplant werden, ist lang. Einen Überblick könnte eine Prioritätenliste geben, wie sie aus Mainz angeregt und von der CDU unterstützt wird. Doch derzeit ist eine solche Liste nicht in Arbeit. Den ganzen Beitrag lesen »
23. September 2007
Ortsverband Metternich lud die Stadtratsfraktion zum Ortstermin
METTERNICH. Um Belange des Stadtteils zu erörtern, hatte der Metternicher CDU-Ortsverband mit seinem Vorsitzenden Wilfried Hoefer die Stadtratsfraktion eingeladen. Den Termin nahmen auch Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein sowie Baudezernent Martin Prümm wahr. Der Ortsverband hält für besonders wichtig, dass für Metternich ein Stadtteilrahmenplan erstellt wird.
Die Situation rund um den Kirmesplatz wurde besichtigt. Die CDU Metternich möchte, dass der Bebauungsplan 196 in Kraft gesetzt wird, um möglichen Investoren Baurecht zu geben. Der Ortskern sollte durch den Bau einer Tiefgarage, Lebensmittelnahversorger und Studentenwohnungen aufgewertet werden.
Zudem wurde das geplante Baugebiet Metternich-Süd besichtigt. Die Erschließung und Bebauung begrüßt der Ortsverband. Er betonte aber, dass die Genehmigung für den Bau größerer Gebäude noch diskutiert werden müsse. Des Weiteren wurde die Parksituation vor der Universität begutachtet. Die Pläne für ein Parkhaus vor der Uni gegenüber dem Studentenwohnheim sehen 700 Stellplätze vor. Hoefer fordert, dass dieses Parkhaus “nicht so hoch, sondern umgebungsfreundlich” gebaut werden soll. Der vom Ortsverband geforderte Fußgängerüberweg zwischen der Universität und dem Studentenwohnheim soll bald eingerichtet werden, so Hoefer.
Quelle: Rhein-Zeitung – Ausgabe Koblenz Stadt vom 28.09.2007, Seite 24.