CDU Stadtratsfraktion Koblenz

Thema: Anträge

Anträge, Arzheim

Ballspielfeld im Bereich Turnhalle Arzheim

26. Juni 2010

Gemeinsamer Antrag der Ratsfraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, BIZ, FDP und FBG

Beschlussentwurf:

Wir beantragen die Prüfung, ob eine Möglichkeit besteht im Bereich der neu zu errichtenden Turnhalle in Arzheim ein Ballspielfeld (mit Basketballkorb) oder andere adäquate Spielmöglichkeiten für ältere Kinder zu errichten.

Begründung:

Seit 2003 werden in Arzheim immer wieder Anträge gestellt auf Spielflächen für ältere Kinder. Die Situation verschärft sich mittlerweile, da Kinder auf der Straße Skateboard und Rollerblades fahren. Auch Ballspielflächen fehlen, da auf den Kinderspielplätzen Ballspielen nicht erlaubt ist und auf dem Schulhof nur in sehr eingeschränkten Zeiten möglich ist. Die Spielzeiten auf dem Schulhof stimmen nicht mit den in der Realität zur Verfügung stehenden Zeiten älterer Kinder und Jugendlicher überein. Ältere Kinder haben somit keine Spielmöglichkeiten, auch weil die vorhandenen Spielplätze nur für Kinder bis 8 Jahren geeignet sind. Mittlerweile müssen wir feststellen, dass Jugendliche in unserem Ort zunehmend auf öffentlichen Plätzen zusammenkommen und Alkohol konsumieren. Als Präventivmaßnahme wären somit ebenfalls Spielflächen zur kostenlosen Freizeitgestaltung für ältere Kinder und werdende Jugendliche von Nutzen.

Anträge

Antrag: Interkommunale Zusammenarbeit

20. Juni 2010

Beschlussentwurf:

Die CDU-Fraktion beantragt, dass die Verwaltung über die bereits bestehende Zusammenarbeit schnellstens mit den um Koblenz herumliegenden Städten und Gemeinden sowie der Kreisverwaltung arbeitsfähige Projektgruppen bildet, die Vorschläge zu Kosten- und Ausgabereduzierungen erarbeiten, die zu einer Entlastung aller Haushalte führen. Eine Taskforce „Kosten“, besetzt mit Vertretern der Fraktionen und der Kämmerei, soll die Aktivitäten steuern und vorantreiben.

Begründung:

Die Haushaltslage der Stadt Koblenz belastet die Kasse und vor allem die Bürgerinnen und Bürger zunehmend. Es reicht mittel- und langfristig nicht mehr aus, sich von einzelnen Projekten zu verabschieden, um Ausgaben zu reduzieren. Eine ständige Erhöhung der Gebühren und Abgaben durch den Bürger ist nicht zumutbar.

Über die bereits bestehende Zusammenarbeit in einzelnen Bereichen müssen sich die Städte und Gemeinden um Koblenz inklusive der Kreisverwaltung schnellstens zusammensetzen, um Synergieeffekte auf der Kostenseite zu erreichen. Effizientere Prozesse führen langfristig zu Kosteneinsparungen, von denen alle Teilnehmer profitieren. Die Stadt Koblenz sollte dieses Projekt als Oberzentrum steuern. Alle Bereiche städtischer Aufgaben müssen auf den Prüfstand.

28.05.2010, Anträge

Wiederbesetzung der Stelle des Leiters Mittelrhein-Museum

23. Mai 2010

Beschlussentwurf:

Der Stadtrat möge beschließen, die Verwaltung wird aufgefordert,

vor der Ausschreibung der Stelle des Leiters Mittelrhein-Museum das Anforderungsprofil mit dem Ausschreibungstext als Beschlussvorlage vorzulegen und ggf. in einer Sondersitzung durch den Stadtrat beschließen zu lassen.

Begründung:

Mit einer Pressemitteilung der Stadt Koblenz vom 16.04.2010 wurde bekannt, dass Dr. Mario Kramp, Leiter des Mittelrhein-Museums der Stadt Koblenz, zum 1. Juni 2010 Direktor des Kölnischen Stadtmuseums wird. Mit einer schnellen Ausschreibung der Stelle des Museumsleiters wolle man – so der Kulturdezernent Detlef Knopp – die gute Personalpolitik der Stadt Koblenz fortsetzen.

28.05.2010, Anträge

Stadtmarketingkonzept

23. Mai 2010

Beschlussentwurf:

Der Stadtrat möge beschließen:

Es wird wieder eine Arbeitsgruppe Stadtmarketing gebildet. Die Verwaltung wird beauftragt zur nächsten Ratssitzung hierzu eine Beschlussvorlage zu erarbeiten.

Begründung:

Im Juni 2006 hat der Stadtrat einstimmig die Erstellung eines Stadtmarketingkonzeptes beschlossen. Dieses liegt noch immer nicht vor. Die hierzu gebildete Arbeitsgruppe hat nur zweimal getagt. Die Notwendigkeit eines Stadtmarketingkonzeptes ist unbestritten. Die Erstellung ist dringend notwendig

28.05.2010, Anträge

Förderung der Elektromobilität

23. Mai 2010

Beschlussentwurf:

Der Rat möge beschließen:

Der Rat beauftragt die Verwaltung als Ganzes und die Ämter für Umwelt und Wirtschaftsförderung im Besonderen in Zusammenarbeit mit der KEVAG das Themenfeld Elektromobilität zu bearbeiten und Initiativen zu unterstützen.

Die Verwaltung wird aufgefordert bei ihren diesbezüglichen Aktivitäten die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und die Aspekte des Klimaschutzes in den Vordergrund zu stellen.

Für die Akzeptanz und die konkrete Nachfrage von Elektromobilen spielen natürlich ihre Preise eine wesentliche Rolle. Die Akzeptanz wird aber auch von der Ladeinfrastruktur, also einem umfassenden Netz von geeigneten “Tankstellen” abhängen. Daher beauftragt der Rat die Verwaltung, in enger Abstimmung mit der KEVAG und weiteren Energieversorgern mögliche Standorte zu identifizieren (insbesondere an Standorten, die einen Umstieg auf den ÖPNV oder die Bahn ermöglichen) und eventuelle planungsrechtliche Fragen zu klären. Derzeit planen diverse kommunale Stromversorger in über 30 Städten den Aufbau eines Netzes von Stromzapfsäulen. Geplant sind Zapfsäulen in Parkhäusern sowie in öffentlichen Straßen und Plätzen. Bei der sich bundesweit formierenden Allianz soll der Strom über eine Karte an den Zapfsäulen bezogen und mit der Haushaltsstromrechnung zuhause abgerechnet werden, womit auch eine Kundenbindung angestrebt wird.

Zusätzlich soll darauf hingewirkt werden, dass bis zur Bereitstellung der Ladestellen, die zukünftig für Schnellladungen geeignet sein sollen, schnellstens auf möglichst vielen Parkplätzen der Stadt und ihrer Eigenbetriebe etc. Lademöglichkeiten über herkömmliche Steckdosen geschaffen werden. Ebenso sollten Koblenzer Unternehmen dafür gewonnen werden, auf ihren Parkplätzen Lademöglichkeiten einzurichten.

Der Rat bittet die Vertreter und Vertreterinnen in den Gremien der Sparkasse, über das Thema Elektromobilität zu beraten. Denkbar ist die Mitarbeit in Netzwerken vor Ort ebenso wie beispielsweise die Ausgabe besonders günstiger Kredite an die privaten Käufer von Elektromobilen.

Der Rat strebt an, den durch Elektromobilität zusätzlich entstehenden Strombedarf aus regenerativen Energien zu decken und so das Klimaschutzpotenzial auszuschöpfen.
Weiterhin wird die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob und wie weit Elektromobile bei der Parkraumbewirtschaftung in der Koblenzer Innenstadt und in den Stadtteilzentren begünstigt werden können.

Der Rat fordert die Verwaltung und städtische Betriebe auf, verstärkt elektrische Fahrzeuge einzusetzen. Zudem soll versucht werden, Fördermittel aus öffentlichen Förderprogrammen und privatwirtschaftlichen Initiativen einzuwerben. Zur BuGa-Eröffnung sollten bereits E- oder Hybridbusse zum Shuttledienst sowie Elektrofahrräder zur Verfügung stehen.

Begründung:

Elektrische Antriebe sind im Verkehr nichts Neues: Straßenbahnen und Züge fahren schon lange mit Strom. Leise, effizient, ohne die Abhängigkeit von Erdölimporten und ohne CO2-Ausstoß bieten sie dank Fortschritten in der Batterietechnologie eine kostensparende Alternative zu konventionellen Verbrennungsmotoren. Elektrofahrzeugen gehört die Zukunft, sie fördern den Klimaschutz.

Forschung und Entwicklung bei Elektroautos in Deutschland sollen nun besser koordiniert und gefördert werden. Die Bundesregierung und die deutsche Autoindustrie haben daher bei einer Veranstaltung mit der Bundeskanzlerin am 3. Mai in Berlin den Startschuss für eine Nationale Plattform Elektromobilität geben.

Bis 2020 sieht der bundesweite Entwicklungsplan Elektromobilität vor, dass etwa eine Million E-Autos auf den deutschen Straßen fahren. Sieben Arbeitsgruppen mit Vertretern der Industrie sollen bis zum Herbst erste Grundlagen für ein Elektroauto-Konzept entwickeln, das bis Frühjahr 2011 fertig gestellt sein soll. Die Regierung möchte sich zunächst darauf beschränken, Forschung und Entwicklung zu fördern. Bis zum Ende der Legislaturperiode könnten demnach 2,5 Milliarden Euro Fördergelder aufgebracht werden. In dieser Summe enthalten sind bereits jene 500 Millionen Euro, die mit dem Konjunkturpaket II zur Verfügung gestellt wurden.

Der Stadtrat erkennt die wirtschaftlichen und ökologischen Potenziale, die in der Entwicklung der Elektromobilität liegen. Er strebt an, dass Koblenz auf der Basis der bereits gestarteten Initiativen eine führende Rolle in der Region einnimmt.

Die schrittweise Ersetzung von durch Verbrennungsmotoren angetriebenen Fahrzeugen durch alltagstaugliche Elektrofahrzeuge ist Wegbereiter in eine zukunftsfähige urbane Mobilität.

An dieser zukunftsorientierten Entwicklung sollte sich unsere Stadt beteiligen. Gerade vor dem Hintergrund der BuGa würde es Koblenz gut zu Gesicht stehen, bereits im nächsten Jahr Besucher unserer Stadt mit Elektrobussen transportieren zu können.

Anträge

Planung der Kirmes am Deutschen Eck in den Etat 2010

23. Januar 2010

Beschlussentwurf

Der Stadtrat möge beschließen, die Verwaltung wird beauftragt,
gemäß der Unterrichtung im Wirtschaftsförderungsausschuss und nach positiver Entscheidung für die Durchführung zukünftiger Kirmessen am Deutschen Eck, entsprechende Erträge und Aufwendungen in den Etat 2010 für das Haushaltsjahr 2012 vorzusehen.

Begründung

Nach Unterrichtung durch die Fachämter konnte festgestellt werden, dass die Kirmes räumlich, technisch und organisatorisch zukünftig am Deutschen Eck durchgeführt werden kann. Da sich die Messe in den vergangenen Jahren sehr positiv an diesem Standort entwickelt hat und sie Teil der Attraktivität von Koblenz darstellt, soll sie auch wieder stattfinden.

Anträge

Standort Denkmal Max von Schenkendorf

23. Januar 2010

Beschlussentwurf

Der Stadtrat möge beschließen, die Verwaltung wird beauftragt, dafür Sorge zu tragen, dass nach Ende der BUGA-Bauarbeiten am Konrad-Adenauer-Ufer das Denkmal von Max Schenkendorf wieder an seinen alten Standort vor dem BWB-Gebäude (ehem. Preußisches Regierungsgebäude) aufgestellt wird.

Begründung

erfolgt mündlich.

Anträge

Nicht überplante Baulücken

11. Januar 2010

Beschlussentwurf

Der Stadtrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert zu prüfen, welche Baulücken und zusammenhängende, unbebaute Flächen innerhalb der bebauten Siedlungslagen ein Planungserfordernis bzw. –bedürfnis erzeugen.

Mittelfristig sollten die Baulücken durch Erstellen von Bebauungsplänen geschlossen werden, um Entscheidungen nach §34 BauGB zu reduzieren. Hilfreich wäre eine Aufstellung einer Prioritätenliste für diese Planungsbereiche verbunden mit einer groben Zeitplanung.
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07.05.2009, Anträge, Arzheim, Verkehr

Entschärfung der Gefahrenquellen am Arzheimer Kreisel und an der Arzheimer Grundschule

27. April 2009

Beschlussentwurf:

Der Stadtrat möge beschließen, die Verwaltung wird aufgefordert, Maßnahmen zur Entschärfung des Gefahrenpunktes am Arzheimer Kreisel sowie an der Arzheimer Grundschule zu prüfen und Abhilfe zu schaffen. Den ganzen Beitrag lesen »

07.05.2009, Anträge, Karthause, Verkehr

Fußgängerbrücke an der Simmerner Straße

27. April 2009

Beschlussentwurf:

Der Stadtrat beschließt, die Verwaltung wird aufgefordert, die Fußgängerbrücke an der Simmerner Straße zu überprüfen und verkehrsgerecht in Ordnung zu bringen. Den ganzen Beitrag lesen »