CDU Stadtratsfraktion Koblenz

Thema: 28.05.2010

28.05.2010, Anfragen

Sanierung Brenderweg

23. Mai 2010

Die CDU-Ratsfraktion fragt die Verwaltung:

Trifft es zu, dass bei einer grundlegenden Sanierung des Brenderwegs keine Erschließungs- oder sonstigen Beteiligungen auf die Anlieger des Brenderwegs zukommen?

Falls Kosten von den Anliegern zu tragen sein sollten, in welchem prozentualen Umfang an den Gesamtkosten wären die Anlieger zu beteiligen?

Begründung

Bürger haben darauf gedrängt, der Brenderweg müsse saniert werden. Um in einer entsprechenden Diskussion wesentliche Fakten zu kennen, muss zunächst verlässlich die Frage der Beteiligung der Anlieger geklärt werden.

28.05.2010, Anträge

Wiederbesetzung der Stelle des Leiters Mittelrhein-Museum

23. Mai 2010

Beschlussentwurf:

Der Stadtrat möge beschließen, die Verwaltung wird aufgefordert,

vor der Ausschreibung der Stelle des Leiters Mittelrhein-Museum das Anforderungsprofil mit dem Ausschreibungstext als Beschlussvorlage vorzulegen und ggf. in einer Sondersitzung durch den Stadtrat beschließen zu lassen.

Begründung:

Mit einer Pressemitteilung der Stadt Koblenz vom 16.04.2010 wurde bekannt, dass Dr. Mario Kramp, Leiter des Mittelrhein-Museums der Stadt Koblenz, zum 1. Juni 2010 Direktor des Kölnischen Stadtmuseums wird. Mit einer schnellen Ausschreibung der Stelle des Museumsleiters wolle man – so der Kulturdezernent Detlef Knopp – die gute Personalpolitik der Stadt Koblenz fortsetzen.

28.05.2010, Anträge

Stadtmarketingkonzept

23. Mai 2010

Beschlussentwurf:

Der Stadtrat möge beschließen:

Es wird wieder eine Arbeitsgruppe Stadtmarketing gebildet. Die Verwaltung wird beauftragt zur nächsten Ratssitzung hierzu eine Beschlussvorlage zu erarbeiten.

Begründung:

Im Juni 2006 hat der Stadtrat einstimmig die Erstellung eines Stadtmarketingkonzeptes beschlossen. Dieses liegt noch immer nicht vor. Die hierzu gebildete Arbeitsgruppe hat nur zweimal getagt. Die Notwendigkeit eines Stadtmarketingkonzeptes ist unbestritten. Die Erstellung ist dringend notwendig

28.05.2010, Anfragen

Zukunft Rheinische Philharmonie

23. Mai 2010

Nach Aussage des zuständigen Staatssekretärs im Jahre 2009 ist die Finanzierung der Rheinischen Philharmonie in den Jahren 2010 und 2011 seitens des Landes Rheinland-Pfalz nicht gesichert. Hierzu sollte im 1. Quartal 2010 ein klärendes Gespräch stattfinden. Hierzu möge die Verwaltung folgende Fragen beantworten:

  • Hat das geplante Gespräch stattgefunden?
  • Wenn nein, welche Gründe standen diesem entgegen?
  • Wenn ja, welchen Inhalt hatte das Gespräch?
  • Ist aus Sicht der Verwaltung eine Verschlechterung der finanziellen Stellung der Rheinischen Philharmonie bezüglich des Finanzierungsanteils des Landes zu befürchten?
  • Wie sieht die weitere Vorgehensweise aus?
  • Steht die Verwaltung in dieser Sache in regelmäßigem Kontakt mit dem Land?
  • Wie organisiert sich dieser Kontakt?

28.05.2010, Anträge

Förderung der Elektromobilität

23. Mai 2010

Beschlussentwurf:

Der Rat möge beschließen:

Der Rat beauftragt die Verwaltung als Ganzes und die Ämter für Umwelt und Wirtschaftsförderung im Besonderen in Zusammenarbeit mit der KEVAG das Themenfeld Elektromobilität zu bearbeiten und Initiativen zu unterstützen.

Die Verwaltung wird aufgefordert bei ihren diesbezüglichen Aktivitäten die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und die Aspekte des Klimaschutzes in den Vordergrund zu stellen.

Für die Akzeptanz und die konkrete Nachfrage von Elektromobilen spielen natürlich ihre Preise eine wesentliche Rolle. Die Akzeptanz wird aber auch von der Ladeinfrastruktur, also einem umfassenden Netz von geeigneten “Tankstellen” abhängen. Daher beauftragt der Rat die Verwaltung, in enger Abstimmung mit der KEVAG und weiteren Energieversorgern mögliche Standorte zu identifizieren (insbesondere an Standorten, die einen Umstieg auf den ÖPNV oder die Bahn ermöglichen) und eventuelle planungsrechtliche Fragen zu klären. Derzeit planen diverse kommunale Stromversorger in über 30 Städten den Aufbau eines Netzes von Stromzapfsäulen. Geplant sind Zapfsäulen in Parkhäusern sowie in öffentlichen Straßen und Plätzen. Bei der sich bundesweit formierenden Allianz soll der Strom über eine Karte an den Zapfsäulen bezogen und mit der Haushaltsstromrechnung zuhause abgerechnet werden, womit auch eine Kundenbindung angestrebt wird.

Zusätzlich soll darauf hingewirkt werden, dass bis zur Bereitstellung der Ladestellen, die zukünftig für Schnellladungen geeignet sein sollen, schnellstens auf möglichst vielen Parkplätzen der Stadt und ihrer Eigenbetriebe etc. Lademöglichkeiten über herkömmliche Steckdosen geschaffen werden. Ebenso sollten Koblenzer Unternehmen dafür gewonnen werden, auf ihren Parkplätzen Lademöglichkeiten einzurichten.

Der Rat bittet die Vertreter und Vertreterinnen in den Gremien der Sparkasse, über das Thema Elektromobilität zu beraten. Denkbar ist die Mitarbeit in Netzwerken vor Ort ebenso wie beispielsweise die Ausgabe besonders günstiger Kredite an die privaten Käufer von Elektromobilen.

Der Rat strebt an, den durch Elektromobilität zusätzlich entstehenden Strombedarf aus regenerativen Energien zu decken und so das Klimaschutzpotenzial auszuschöpfen.
Weiterhin wird die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob und wie weit Elektromobile bei der Parkraumbewirtschaftung in der Koblenzer Innenstadt und in den Stadtteilzentren begünstigt werden können.

Der Rat fordert die Verwaltung und städtische Betriebe auf, verstärkt elektrische Fahrzeuge einzusetzen. Zudem soll versucht werden, Fördermittel aus öffentlichen Förderprogrammen und privatwirtschaftlichen Initiativen einzuwerben. Zur BuGa-Eröffnung sollten bereits E- oder Hybridbusse zum Shuttledienst sowie Elektrofahrräder zur Verfügung stehen.

Begründung:

Elektrische Antriebe sind im Verkehr nichts Neues: Straßenbahnen und Züge fahren schon lange mit Strom. Leise, effizient, ohne die Abhängigkeit von Erdölimporten und ohne CO2-Ausstoß bieten sie dank Fortschritten in der Batterietechnologie eine kostensparende Alternative zu konventionellen Verbrennungsmotoren. Elektrofahrzeugen gehört die Zukunft, sie fördern den Klimaschutz.

Forschung und Entwicklung bei Elektroautos in Deutschland sollen nun besser koordiniert und gefördert werden. Die Bundesregierung und die deutsche Autoindustrie haben daher bei einer Veranstaltung mit der Bundeskanzlerin am 3. Mai in Berlin den Startschuss für eine Nationale Plattform Elektromobilität geben.

Bis 2020 sieht der bundesweite Entwicklungsplan Elektromobilität vor, dass etwa eine Million E-Autos auf den deutschen Straßen fahren. Sieben Arbeitsgruppen mit Vertretern der Industrie sollen bis zum Herbst erste Grundlagen für ein Elektroauto-Konzept entwickeln, das bis Frühjahr 2011 fertig gestellt sein soll. Die Regierung möchte sich zunächst darauf beschränken, Forschung und Entwicklung zu fördern. Bis zum Ende der Legislaturperiode könnten demnach 2,5 Milliarden Euro Fördergelder aufgebracht werden. In dieser Summe enthalten sind bereits jene 500 Millionen Euro, die mit dem Konjunkturpaket II zur Verfügung gestellt wurden.

Der Stadtrat erkennt die wirtschaftlichen und ökologischen Potenziale, die in der Entwicklung der Elektromobilität liegen. Er strebt an, dass Koblenz auf der Basis der bereits gestarteten Initiativen eine führende Rolle in der Region einnimmt.

Die schrittweise Ersetzung von durch Verbrennungsmotoren angetriebenen Fahrzeugen durch alltagstaugliche Elektrofahrzeuge ist Wegbereiter in eine zukunftsfähige urbane Mobilität.

An dieser zukunftsorientierten Entwicklung sollte sich unsere Stadt beteiligen. Gerade vor dem Hintergrund der BuGa würde es Koblenz gut zu Gesicht stehen, bereits im nächsten Jahr Besucher unserer Stadt mit Elektrobussen transportieren zu können.

28.05.2010, Anfragen

Folgekosten Schienenhaltepunkt

23. Mai 2010

Nach Fertigstellung des Schienenhaltepunktes, geht dieser in Betrieb. Hierzu soll die Verwaltung zu folgenden Fragen Stellung nehmen:

  • Wer ist für die laufende Unterhaltung des Schienenhaltepunktes zuständig?
  • Wie ist die Kostenverteilung?
  • Mit welchen Kosten hat die Stadt Koblenz zu rechnen?
  • Leisten die anfahrenden Bahnbetriebe einen Anteil?
  • Gibt es seitens der Stadt Betriebskostenzuschüsse /-entgelte an die Bahnbetriebe?
  • Wenn ja, mit welcher Höhe muss seitens der Stadt kalkuliert werden?
  • Wer entscheidet über die weitere Nutzung des Schienenhaltepunktes durch Bahnbetriebe?
  • Wie sieht die Verwaltung die weitere Entwicklung des Schienenhaltepunktes? Welche zukünftigen Planungen gibt es beim Schienenzweckverband?
  • Sind die aktuellen EU-Richtlinien zur Anbindung eines Haltepunktes an das EU-Schienennetz beachtet?

28.05.2010, Anfragen

Koblenzer Städtepartnerschaften

23. Mai 2010

Die CDU-Fraktion fragt die Verwaltung:

Wie ist der aktuelle Sachstand der Städtepartnerschaft mit Maastricht in Hinblick darauf, dass Stadt und Komitee von Maastricht die Städtepartnerschaft in Frage stellen?

Wie ist die Situation bei den anderen Städtepartnerschaften?