Bürgerversammlung in der Goldgrube

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Auf Initiative der CDU fand am Montag, dem 27. August 2018 im großen Gemeindesaal von St. Franziskus eine Bürgerversammlung zum Thema Parkraum statt.

Zur Debatte stand, die Parkraumbewirtschaftung über das bisher bewirtschaftete Gebiet bis einschließlich Eduard-Müller-Straße hinaus zu erweitern. Die Stadträte Anne Schumann-Dreyer und Herbert Bocklet hatten hierzu auch den Baudezernenten Bert Flöck eingeladen. Über 60 Teilnehmer, die der Einladung folgten, zeigten, wie brennend das Problem Parkplätze in der Goldgrube ist. Im Laufe der hitzig geführten Debatten zeigte sich, dass die Interessenlage stark abhängig ist von der genauen Wohnlage, je näher zur City, desto angespannter die Lage. So wurden die Teilnehmer der Reihe nach, geordnet nach Straße zu ihrer Meinung befragt. Als Hauptärgernis kristallisierte sich heraus, dass die Berufsbildenden Schulen über zu wenig eigene Parkplätze verfügen. Tausende von Schülern kreisten durch die Straßen und suchten nach Parkgelegenheiten. Es wird Unverständnis geäußert, dass die Stadt dem Bau der Schulen zugestimmt hatte, ohne für ausreichende Parkgelegenheiten zu sorgen. Immerhin seien die Schulen die größten ihrer Art in Rheinland-Pfalz.

Zur Linderung der Situation bei den Schulen Carl Benz und Julius Wegeler, sagte Baudezernent Bert Flöck zu, deren Parkflächen zu schottern, damit sie auch bei regnerischem Wetter genutzt werden können. Außerdem wolle man prüfen, ob man im Einvernehmen mit Daimler-Benz, auf deren Gelände ein Parkhaus errichten könne, dass dann in unmittelbarer Nachbarschaft zur BBS-Wirtschaft genutzt werden könnte.

Zur Frage Parkraumbewirtschaftung erklärte der Baudezernent, dass es wenig sinnvoll sei, diese nur etappenweise auszuweiten, sondern dann gleich von der Eduard-Müller-Straße bis einschließlich Follmannstraße.

Hierüber wurde abgestimmt und es zeigte sich, dass fast alle Teilnehmer für diese Erweiterung des zu bewirtschaftenden Raumes waren.

Anregungen zur Flexibilisierung der erlaubten Parkzeiten (z.B. vier, sechs oder acht Stunden wie in anderen Städten) oder die Ausgabe von Anwohner-Parkscheinen ohne Kfz-Zeichen (die könnten dann auch genutzt werden, wenn das eigene Auto in der Werkstatt ist, oder für Besucher und vor allem bei dem von der Bundespolitik favorisiertem Carsharing) lehnte der Baudezernent kategorisch ab. Die CDU hat zwischenzeitlich einen entsprechenden Antrag zur Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung eingereicht. (HS)