CDU-Fraktion begrüßt Bauvorhaben in der Beatusstraße

Gaertnerei-Rickenbach-945

Schumann-Dreyer: Wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Nahversorgung in der Goldgrube. 

Die Lebensqualität eines Stadtteils hängt zu einem großen Teil auch vom Nahversorgungsangebot ab. Kurze Wege zu den Waren und Dienstleistungen des kurz- und mittelfristigen Bedarfs sind mitentscheidend dafür, wie wohl sich die Menschen in ihrem Lebensumfeld fühlen. In der Goldgrube ließe sich in dieser Hinsicht noch einiges verbessern. Als im Jahr 2016 die Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes beschlossen wurde, war darin für diesen Stadtteil daher explizit vorgesehen, Möglichkeiten zur Ansiedlung eines zeitgemäßen Lebensmittelmarktes zu prüfen.

„Das Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung hat den Stadtrat nun darüber unterrichtet, dass Anfang des Jahres eine Interessengemeinschaft an sie herangetreten sei, um über eine städtebauliche Umnutzung des Bereichs der Gärtnerei Rickenbach in der Beatusstraße zu sprechen“, berichtet die Vorsitzender der CDU-Fraktion im Koblenzer Stadtrat, Anne Schumann-Dreyer. Demzufolge könnten sich die Vertreter der beiden daran interessierten Unternehmen und der Grundstücksbesitzer hier die Etablierung eines Einzelhandelsbetriebes mit angeschlossener Bäckerei sowie die Schaffung von zentrumsnahem Wohnraum vorstellen. „Dies würde den Entwicklungspotentialen und Zielen aus der Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes entsprechen, so der wirtschaftspolitische Sprecher, Andreas Biebricher.

Gerade der Standort an der Beatusstraße auf den Flächen der Gärtnerei Rickenbach wird darin als primär zu betrachtende Potentialfläche herausgestellt“, so Schumann-Dreyer weiter. Dazu müsste jedoch die Teilaufgabe von derzeit noch gewerblich genutzten Gärtnereibetriebsflächen erfolgen. Vorbehaltlich einer konkreteren Vorhabensbeschreibung, stehe die Verwaltung diesem Ansinnen offen gegenüber, zumal sowohl die geplante gewerbliche als auch wohnbauliche Nutzung am Standort als städtebaulich verträglich erachtet werde. Da jedoch der fragliche Bereich derzeit im rechtsverbindlichen Bebauungsplan von 1968 als Gemeinbedarfsfläche mit der Zweckbestimmung „Schule“ festgesetzt sei, wäre für die vorliegende Nutzungsabsicht eine Bebauungsplanänderung erforderlich.

„Über die ersten planerischen Gedanken im betroffenen Bereich soll der Fachbereichsausschuss IV durch das Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung mündlich unterrichtet werden. Das Vorhaben würde einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Stadtteilnahversorgung in der Goldgrube leisten. Als CDU-Fraktion unterstützen wir dies daher ausdrücklich und hoffen, dass es sich zeitnah umsetzen lässt“, so Anne Schumann-Dreyer und Andreas Biebricher abschließend.

Foto v.l.n.r.: Herbert Bocklet, Herbert Dott, Eitel Bohn, Andreas Biebricher, Anne Schumann-Dreyer, Karl-Heinz Rosenbaum, Peter Balmes