Verkehrsfluss in der Pfuhlgasse zu Stoßzeiten problematisch – CDU-Fraktion will Abhilfe schaffen

Tag für Tag wiederholt sich zu den Stoßzeiten in der Koblenzer Innenstadt das stets gleiche Bild: Im Bereich Pfuhlgasse Richtung Zentralplatz reihen sich die Autos Stoßstange an Stoßstange aneinander. Voran geht es nur im Schneckentempo. Eine der Folgen der entnervenden Verkehrsstauungen sind häufige Verspätungen im Buslinienverkehr, da hier eine der Hauptachsen des ÖPNV verläuft.

Dies sei laut der Vorsitzenden der CDU-Stadtratsfraktion, Anne Schumann-Dreyer, auch aus ökologischer Sicht bedenklich: „Die Stockungen in diesem Bereich sind mit erheblichen Abgas-Emissionen vor allem durch die teilweise umweltschädlichen Dieselmotoren der stehenden Busse verbunden.“ Aus Sicht der CDU-Stadtratsfraktion ist daher Handlungsbedarf geboten: „Hier muss sich unbedingt etwas ändern. Hauptursächlich für die Missstände sind die zu kurz gehaltene Geradeausspur und die viel zu knappen Grünphasen in Richtung Zentralplatz. Dadurch und aufgrund der Einbuchtung in Höhe des Modehauses Nilles ist der Verkehrsfluss der Rechtsabbieger in die Viktoriastraße massiv gestört, so dass die Autos hier häufig über die Kreuzung Wöllershof hinaus bis an die Parkplatzauffahrt Löhrcenter und in der Hohenfelder Straße stehen. Zudem erfüllt der ausgewiesene Busparkplatz nicht seinen eigentlichen Zweck, sondern wird verkehrswidrig als PKW-Parkplatz missbraucht“, so Ratsmitglied Stephan Otto. Seiner Ansicht nach würde eine Verlängerung der Rechtsabbiegespur bis zur Einbuchtung an der Ecke Löhrstraße/Pfuhlgasse merklich dazu beitragen, die dauerhafte Überschreitung der Emmissionsgrenzen in der Hohenfelder Straße zu reduzieren.

In der öffentlichen Stadtratssitzung am 29. Juni hat die CDU-Fraktion daher beantragt, die Verwaltung aufzufordern, den Busparkplatz in der Pfuhlgasse Richtung Zentralplatz mitsamt der Ausbuchtung in Höhe des Modehauses zu entfernen und als Rechtsabbiegespur in die Viktoriastraße einzurichten. „Da zur Bearbeitung des Antrages eine Vielzahl von städtischen Fachdienststellen eingebunden werden müssen, hat die Verwaltung vorgeschlagen, den Antrag zur weiteren Beratung in eine der nächsten Sitzungen des Fachbereichsausschusses IV zu verweisen. Es wäre gut, wenn zeitnah im Sinne der Anwohner, der Verkehrsteilnehmer und auch des Umweltschutzes eine Lösung gefunden würde“, hoffen Anne Schumann-Dreyer und Stephan Otto abschließend.