Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und CDU zum Bau eines Parkhauses an der Pastor-Klein-Straße

Beschlussentwurf:

Der Stadtrat möge beschließen, die Verwaltung aufgefordert, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Koblenz mbH zu beauftragen:

1. Auf dem städtischen Grundstück (jetziger Wohnmobilparkplatz) an der Pastor-Klein-Straße ein Parkhaus für die Besucher des Hallenbades zu errichten,

2. die Kapazität des Parkhauses so zu dimensionieren, dass der Gesamtbedarf im Gebiet berücksichtig wird,

3. das Parkhaus als Solarparkhaus zu konzipieren,

4. die Stellplätze mit Ladestationen für E-Fahrzeuge vorzusehen und

5. auf dem Gelände einen attraktiven Parkplatz für Wohnmobile mit Infrastruktur zu schaffen.
Begründung:

Das zur Verfügung stehende Grundstück dient zurzeit als Wohnmobilparkplatz. Im Eckwertebeschluss heißt es: Sämtliche Einnahmemöglichkeiten sind zu überprüfen und prinzipiell auszuschöpfen. Deshalb sollen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten neue Einnahmen erschlossen werden. Unseres Erachtens sind die Flächen auf dem Grundstück des neuen Hallenbades zu wertvoll, um sie als Parkflächen zu nutzen. Das jetzige Wohnmobilgrundstück bietet sich für die Parkhausnutzung an. Für die umliegenden Firmen und deren Mitarbeiter*innen und Besucher*innen ist es sinnvoll und spart Fläche. Die Bereitstellung der Parkplätze soll kostengünstig und rentierlich sein. Unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft hat Erfahrung und Know-how, um dieses Projekt zu realisieren.

Parkhäuser eignen sich wegen ihrer großen Fläche, Stabilität und Wirtschaftlichkeit als regenerative Stromlieferanten. Wichtig ist die frühe Entscheidung, damit in der Planungsphase Gewicht und Windlasten von Anfang an berücksichtig werden. Nicht nur Hallendächer bieten ideale Bedingungen für Solaranlagen, auch Fassaden lassen sich zur umweltfreundlichen Stromerzeugung nutzen. Als integraler Bestandteil zukunftsweisender Architektur tragen sie zur Ästhetik eines Gebäudes bei.

Das Problem der Wohnmobilstellplätze mit Ver- und Entsorgungsmöglichkeit könnte an der Stelle entschärft werden.

Fazit: Mit diesem Projekt kann die Stadt Koblenz Vorbild sein im flächensparenden Bauen, im Einsatz regenerativer Energie. Damit verbunden sind eine zukunftsweisende Wirtschaftsförderung und die Verbesserung des touristischen Angebots ohne Belastung des städtischen Haushalts.