CDU-Fraktion stellt Antrag zur Schaffung von Mehrgenerationenspielplätzen

v. l. n. r.: Raphael Klingmann, Anne Schumann-Dreyer, Monika Sauer, Karl-Heinz Rosenbaum.

In zunehmendem Maße sind in den vergangenen Jahren in vielen Städten und Gemeinden Mehrgenerationenspielplätze entstanden. Ein solches multifunktionales Spiel- und Erholungsgelände ist ein Ort, an dem sich generationsübergreifend bewegungsfreudige Menschen begegnen können, um sich in vielfältiger Weise sportlich zu betätigen. „Hier finden sich Spiel- und Outdoor-Fitnessgeräte, die sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet sind. Der Spielplatzbesuch wird dadurch für die ganze Familie zu einem bewegten Erlebnis“, erklärt die sportpolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion, Monika Sauer.

Die Anlage eines derartigen Platzes würde ihr zufolge die Qualität des jeweiligen Lebensumfeldes deutlich erhöhen und aufwerten. „Die CDU-Fraktion hat daher im Stadtrat einen Antrag eingebracht, auch in Koblenz derartige Mehrgenerationenspielplätze zu schaffen“, berichtet die Vorsitzende der CDU-Fraktion, Anne Schumann-Dreyer. „Nachdem der Antrag angenommen wurde, sei nun vorgesehen, zunächst ein entsprechendes Gelände im Stadtteil Güls anzulegen. Hier erschienen gleich mehrere Standorte als geeignet“, so Ratsmitglied Karl-Heinz Rosenbaum. „Um Anregungen aus den verschiedenen Zielgruppen aufzunehmen und deren unterschiedliche Interessen zu berücksichtigen, werden neben der AG Spielflächen auch der Jugendhilfeausschuss, der Jugendrat und der Seniorenbeirat in die Planungen miteinbezogen“, führt die jugendpolitische Sprecherin, Julia Kübler, weiter aus.

Die Verwaltung werde mit dem Haushaltsentwurf 2017 den Vorschlag einbringen, für das kommende Jahr entsprechende Planungsmittel einzustellen und auch für 2018 weitere Mittel für die Realisierung bereitzuhalten. „Die CDU-Fraktion würde sich sehr freuen, wenn es zeitnah zu einer Umsetzung der angedachten Maßnahmen käme. Auch hoffen wir, dass das Beispiel Güls Schule macht und sich bald auch in anderen Stadtteilen die Bürgerinnen und Bürger an Mehrgenerationenspielplätzen erfreuen können“, so Anne Schumann-Dreyer und Monika Sauer abschließend.