CDU Stadtratsfraktion Koblenz

Kreisverkehrsplatz L127 / Pfarrer-Kraus-Straße in Koblenz-Arenberg

Im nächsten Jahr soll die Einmündung L127/Pfarrer-Kraus-Straße zum Kreisverkehrsplatz umgebaut werden. „Der Fachbereichsausschuss hat dem von der Verwaltung vorgelegten Plan mehrheitlich zugestimmt“, teilen Ortsvorsteher Gerd Giefer und Ratsfrau Angela Keul-Göbel mit.

Die vorhandene Einmündung L127/Pfarrer-Kraus-Straße ist für den Pkw- und Personenverkehr sehr unübersichtliche. Die Verkehrsführung ist nicht eindeutig. Insbesondere für querende Fußgänger der L127 und Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs erscheint der jetzige Ausbau als ungünstig.

„Mit dem Neubau eines Kreisverkehrsplatzes wird die Sicherheit des Verkehrs deutlich erhöht“, so die beiden CDU-Politiker. Der Kreisel wird für alle Verkehrsteilnehmer übersichtlicher, die gefahrenen Geschwindigkeiten reduziert und das Linksabbiegen verbessert. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund weiterer intensiver touristischer Nutzung der Festung Ehrenbreitstein, der Pfarrer-Kraus-Anlagen und insbesondere der BuGA zu sehen. Ein Kreisel bietet vielfältige Möglichkeiten einer Eingangsgestaltung der Stadt Koblenz von der A 3 aus.
Im Zuge der L127 wird die Bushaltestelle Tankstelle vor die Einfahrt des KVP`s vorverlegt. Die Haltestelle in Gegenrichtung Koblenz bleibt nahezu an der jetzigen Stelle. Die Haltestelle Pfarrer-Kraus-Straße Richtung Immendorf wird vom unmittelbaren Einmündungsbereich zurück in die Pfarrer-Kraus-Straße verlegt. Die Haltestelle Richtung Koblenz verbleibt in etwa am jetzigen Standort.
Der Fußgänger kann zukünftig über zwei Inseln sicher die L127 queren. Diese werden durch neue Gehwege angeschlossen.
In Abstimmung mit der Geschäftsführung des Klosters Arenberg soll die Betriebszufahrt als vierter Ast, wie bereits auch in der Einmündung vorhanden, angeschlossen werden. Die vorhandenen Bäume bleiben erhalten (Ausnahme: Umpflanzung von Obstbäumen).
Eine Fördervoranfrage beim Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz wurde positiv beantwortet (die RZ berichtete). Der endgültige Förderantrag wird im Zuge der Entwurfsplanung eingereicht.
Im Rahmen einer schalltechnischen Untersuchung wurde ermittelt, dass keine Grenzwertüberschreitungen an den nahe gelegenen Gebäuden auftreten.

Die Erhebung von Ausbaubeiträgen wird zurzeit geprüft.

Im weiteren Verlauf der Planung wird der Fachbeitrag Naturschutz bearbeitet. Aufgrund der geringen Eingriffe wird hier mit Zustimmung gerechnet.
Alle unmittelbaren Anlieger waren im Rahmen eines Ortstermins eingeladen, Einblick in die Planung zu erhalten. Der Ortsbeirat Arenberg-Immendorf hat der Planung zugestimmt.
Die Bau- und Baunebenkosten betragen nach der Kostenberechnung etwa 673.000 €.
Im Investitionsplan sind für die Jahre 2010 und 2011 die erforderlichen Mittel angemeldet. „Der Kreisel soll im Frühjahr 2011 in Betrieb genommen werden, also rechtzeitig vor Eröffnung der BuGa. Wir hoffen sehr, dass dies gelingt und bedanken uns bei der Verwaltung für die schnelle Bearbeitung dieses für Arenberg- Immendorf wichtigen Bauvorhabens“, erklären Gerd Giefer und Angela Keul-Göbel abschließend.