CDU Stadtratsfraktion Koblenz

Arzheimer Kreisel wird entschärft

Nach Vorstoß der CDU soll an der Gefahrenquelle am Ortseingang gearbeitet werden – Sorge gilt vor allem den Schulkindern

Wo viel Verkehr und eine Grundschule aufeinander treffen, sind Gefahren fast programmiert. In unmittelbarer Nähe zur Arzheimer Grundschule sorgt der Kreisel schon länger für Ärger. Eine Lösung ist aber jetzt in Arbeit.

KOBLENZ. Der Kreisel an der Arzheimer Ortseinfahrt soll sicherer gestaltet werden. Nach einem Vorstoß der CDU-Fraktion wird sich die Bauverwaltung der Gefahrenquelle annehmen und Lösungsansätze entwickeln.

Und die sind aus Sicht der Union dringend geboten, wie Dr. Berthold Prößler betonte – insbesondere mit Blick auf die benachbarte Grundschule. “Vor allem morgens vor Schulbeginn und am Mittag nach Schulschluss ist die Situation prekär”, so die Erfahrung des Ratsherrn, “die Kinder müssen zwei Straßen überqueren, und die Autofahrer fahren oft trotz Tempobegrenzung mit erhöhter Geschwindigkeit in den Kreisel.”

Daher wollte die CDU mit ihrem Antrag in der jüngsten Ratssitzung erreichen, dass die Verwaltung Vorschläge zur Entschärfung erarbeitet. “Ob bessere Sichtverhältnisse, Überwege oder vermehrte Geschwindigkeitskontrollen notwendig sind, müsste überprüft werden”, so Berthold Prößler. Und: In die Überlegungen sollen auch die am Eingang zum Schulhof regelmäßig parkenden Autos einbezogen werden.

Auch in der Verwaltung ist man sich der Problematik durchaus bewusst – und hatte auch gleich zwei Vorschläge, die jetzt weiter geprüft werden sollen, wie Baudezernent Martin Prümm (CDU) berichtete. Zum einen kann er sich die Abtrennung eines Randbereichs des Pelzerwegs mit Pollern vorstellen. So könne man ein geschütztes Areal für Fußgänger und Schulkinder im Einmündungsbereich “Im Krempel” schaffen. Und es gibt einen weiteren wünschenswerten Effekt: “Dadurch werden auch das Parken und das Abholen der Schulkinder im Einmündungsbereich wirksam unterbunden”, so Prümm.

Eine weitere Idee setzt in der Unterdorfstraße und der Kreisstraße an. Die Möglichkeiten, den Kreisel zu überqueren, könnten aus Sicht der Bauverwaltung durch Fußgängerüberwege in diesen beiden Straßen verbessert werden. Notwendig sei allerdings zuvor noch eine Prüfung der Verkehrsmengen, die dort in den Spitzenstunden auftreten.

Im Fachbereichsausschuss IV soll das Thema weiter verfolgt werden. Sofern einfache Verbesserungsmöglichkeiten aufgetan werden, so Prümm, sollen diese kurzfristig umgesetzt werden. Mit diesem Vorschlag der Verwaltung konnte sich auch die CDU anfreunden. Ingo Schneider

Rhein-Zeitung – Ausgabe Koblenz und Region vom 14.05.2009, Seite 20.