Votum für Kioske

OB stellte klar: Sie gehören zur Stadt

KOBLENZ. „Kioske gehören zur Möblierung der Stadt.“ Mit diesen Worten stellte Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann klar, dass eine Abschaffung der Verkaufsbuden insgesamt nicht geplant sei.

Nach den hitzigen Debatten zu diesem Thema (die RZ berichtete) hatte die CDU einen Antrag für den Erhalt der Kioske in Koblenz gestellt. Fraktionsvize Hans-Jörg Assenmacher forderte die Verwaltung auf, eine Grundkonzeption zur Weitervermietung und zur Neuansiedlung bis zum 30. September vorzulegen. Der Rat stimmte geschlossen zu.
Der OB betonte aber, dass im Zuge der Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Ufers die dortigen Kioske jedenfalls zeitweise verschwinden werden. „Sie haben dem zugestimmt“, richtete sich der Stadtchef an die Fraktionen. Wie und wie viele Kioske dann weiter betrieben werden: „All das ist offen.“

Klar sei aber bereits, dass bei der Neugestaltung des Zentralplatzes der Kiosk auf dem Platz und der in der Unterführung von Best betriebene geschlossen werden. Eine Aussage über das Modell „Kiosk“ als solches wollte der OB damit aber ausdrücklich nicht treffen. (is)

Quelle: Rhein-Zeitung – Ausgabe Koblenz Stadt vom 07.07.2007, Seite 13.